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Neue EU-Energiesparlabel: Ab März 2021 wird es ernst – und transparenter!

Eine 1 soll als Note optimale Leistung ausdrücken: „So soll es sein, besser geht es kaum“. Deswegen wird auch im Zeugnis keine 1+ oder gar 1+++ vergeben. Und deshalb kann auch nicht Jede/r eine 1 bekommen. Es sei denn, wir würden plötzlich in einer Gesellschaft von Einsteins leben.

Bei Energiesparlabels für Haushaltsgeräte war das jedoch lange Zeit anders: Nachdem das bestehende System über Jahre hinweg immer nur nach oben erweitert wurde, gibt es längst A+++, während ein A-Gerät oft nicht einmal mehr Mittelmaß ist. Das Ergebnis: Keiner blickt mehr durch, womit das Label seinen Zweck verfehlt.

Ab März ändert sich das: Ein neues EU-Effizienzlabel bringt wieder mehr Klarheit in die Bewertung. Damit werden die Karten für viele Haushaltsgeräte neu gemischt.

Wir verraten Ihnen, was sich ändert, was gleichbleibt und wie die Energielabel für jede Geräteklasse im Detail aussehen.

So funktioniert das neue Energiesparlabel

Die neue Kennzeichnung führt 7 Kategorien ein, von A bis G. Ein Gerät kann dabei nur genau einer Kategorie zugeordnet sein – kein AB, B++, etc., sondern eben A oder B.

Wichtig: Auch wenn Ihr heutiges A+++-Gerät nach der Umstellung nur noch Klasse C erreicht, verbraucht es nicht unbedingt „zu viel“ und muss nicht zwangsläufig gleich ersetzt werden. Da sich die Berechnungen der Klassen geändert haben, lassen sich die Klassifizierungen nicht miteinander vergleichen. Jedes Gerät wird einzeln nach höheren, festgelegten Standardparametern der EU neu bewertet, weshalb ein heutiges A+++-Gerät in der neuen Bewertung auch in die Energieeffizienzklasse B oder C eingeordnet werden kann. Zur Einführung der neuen Energielabel wird die Effizienzklasse A wahrscheinlich freigehalten beziehungsweise nur in Ausnahmefällen belegt, da diese Klasse Anforderungen erfüllen muss, welche derzeitige Geräte kaum erreichen.

Neu ist der QR-Code, welcher in der rechten oberen Ecke zu sehen sein wird. Über diesen Code können Sie mit dem Smartphone zusätzliche Informationen zu dem Gerät aus der „EU Product Registration database for Energy Labelling“, kurz EPREL, abrufen. Die Produktdatenbank dient einerseits einer besseren Marktüberwachung, soll aber auch Verbrauchern einen leichteren Zugang zu Informationen bieten.

Man kann also nicht einfach auf Basis der Verbrauchsangaben bisheriger Label umrechnen, wie ein Gerät in der neuen Norm abschneidet – ähnlich wie bei den neuen Verbrauchsberechnungen für Autos. Dafür wird aber angegeben, auf welche Basis sich die Berechnung stützt – und diese ist immer gleich. Bei Waschmaschinen z.B. 100 Waschgänge im Jahr. Damit kann man seinen eigenen erwartbaren Verbrauch leicht hochrechnen. Für besondere Energiesparmodi muss zudem jetzt angegeben werden, wie lange diese Programme brauchen.

Vorsicht, Uneinheitlichkeit

So gut die Absicht und die Idee des neuen Labels sind, wird doch die Umsetzung über einige Jahre für Stirnrunzeln sorgen. Denn es werden nicht auf einen Schlag alle Geräte an der neuen Norm gemessen:

Während sie für Kühl-/Gefrierschränke, Waschmaschinen, Spülmaschinen, Fernseher und Monitore schon ab März und für Lampen ab September gilt, werden Trockner, Backöfen, Staubsauger und weitere Haushaltsgeräte erst ab 2024 umgestellt, Heizungen tragen sogar noch bis 2026 die alten Label.

Damit bleibt für die immerhin bis zu 5-jährige Übergangszeit nur die Devise: nicht nur prüfen, was auf dem Label steht, sondern auch, um was für ein Label es sich handelt – das alte, auf dem „ENERG“ steht, oder das neue, auf dem hinter dem G ein Blitz zu sehen ist.

Gerne helfen unsere Experten Ihnen, den Überblick zu behalten und ein Gerät zu finden, das höchstmögliche Effizienz mit Ihrem Funktionsbedarf und Kostenrahmen übereinbringt.

Cyberkriminalität: Corona ist nicht der einzige Virus, der gerade boomt

Corona hat zu einer Schockwelle der Digitalisierung geführt: Was über Jahre vor sich hergeschoben wurde, musste nun über Nacht gehen – Home Office, Ferndiagnosen, e-Government und mehr. Plötzlich ist Deutschland digital. Dass dabei in so kurzer Zeit so viel im Hau-Ruck-Stil nachgeholt werden musste, macht die Situation zum Fest für Cyberkriminelle. Die Zahl der Hackerangriffe, Phishing-Versuche und Datendiebstähle erreicht ungeahnte Höhen. Und viele wissen nur unzureichend, wie sie sich schützen müssen. Wir geben drei einfache, aber effektive Tipps, was Sie außer einem guten und aktuellen Antivirusprogramm tun können:

 

Lassen Sie sich nicht phishen

 

Phishing ist nicht neu, aber gerade wieder groß in Mode: Sie erhalten E-Mails von Ihrer Hausbank, Ihrem Energieversorger oder Ihrer Gemeinde. Vermeintlich. Denn in Wirklichkeit sollen Sie Ihre persönlichen Daten und Passwörter in Formulare eingeben, die zwar aussehen wie die echten, aber auf den Servern von Kriminellen liegen, die Ihre Daten stehlen und verkaufen oder unter Ihrer Identität Cyber-Verbrechen begehen wollen. Das Gemeine: Sie geben Ihre Daten selber ein, sodass sich noch nicht einmal jemand bei Ihnen in den Rechner hacken muss. Bevor Sie daher irgendwelche persönlichen Daten in Online-Formulare tippen – erst Recht, wenn Sie diese per E-Mail erhalten haben – schauen Sie ganz genau auf die URL und gleichen Sie sie mit dem Original ab. Sind Sie bei www.hausbank.de, lassen Sie sich nicht dazu verleiten, etwas in hausbank.wersglaubtwirdselig.com oder www.hausbank.io einzugeben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Mail seriös ist, rufen Sie den Absender an. Jede legale Domain muss im Impressum Kontaktinformationen bereithalten. Ihre Bank kann Ihnen bestätigen, ob sie Ihnen ein Formular geschickt hat oder nicht – und wir wetten: sie hat es nicht.

 

Wurden Sie gepwned?

 

Kein Tippfehler – pwned wurde man, wenn einen ein anderer so richtig in die Pfanne gehauen hat. Im Bezug auf Cyberkriminalität bedeutet das: Jemand hat Ihre Passwörter und/oder Ihre E-Mail-Adresse erbeutet und weiterverkauft. Keine gute Situation und da Sie diese Informationen bei vielen Seiten eingegeben haben – vom Online-Shop über den Newsletter bis zur Registrierung von Software – wird jeder früher oder später gepwned. Je länger Sie dies nicht mitbekommen, desto mehr Schindluder können Kriminelle mit Ihren persönlichen Daten treiben. Abhilfe schafft die Seite https://haveibeenpwned.com – geben Sie dort Ihre E-Mail Adressen ein (seien Sie versichert: KEIN Phishing) und Sie erhalten direkt die Info, ob und wo Ihre Mail, Passwörter oder sonstigen persönlichen Daten, die mit dieser E-Mail-Adresse verbunden sind, gehackt und über finstere Kanäle verhökert wurden. Finden Sie sich dort wieder? Dann ändern Sie sofort alle Ihre Passwörter, die mit dieser E-Mail-Adresse zusammenhängen! Sie sind noch „clean“? Die Seite schickt Ihnen eine Nachricht, sobald jemand doch an Ihre Kontoinformationen gelangt ist.

 

Finger weg von Mal- & Ransomware

 

Während Phishing und Passwort-Hacks beinahe so alt sind wie das Internet, treibt eine besonders niederträchtige Art an Cyberkriminalität besonders in den letzten Jahren immer buntere Blüten: Mal- und v.A. Ransomware. Das funktioniert so: Sie erhalten eine E-Mail mit einem Anhang (z.B. Text oder Bild) oder eine Aufforderung auf einer Website, ein Programm, Plugin oder eine Datei herunterzuladen. Öffnen Sie diese Datei (Anhang oder Download) tatsächlich, installiert sich im Hintergrund Software auf Ihrem Computer, die meist Ihre intimsten Daten ausspioniert und an Dritte weitergibt, die sie verkaufen oder Sie damit erpressen. Oder sie verschlüsselt gleich Ihren kompletten Computer und löscht alles, was sich darauf befindet, wenn Sie nicht an die anonymen Erpresser hohe Summen in Cyberwährungen wie Bitcoin bezahlen. Auch die Polizei kann in diesem Fall meist nichts mehr tun, sodass Sie die Wahl haben zwischen „Sie verlieren alle Ihre Daten“, „Sie sehen Ihre persönlichsten Fotos und Firmengeheimnisse im Netz veröffentlicht“ oder „Sie zahlen Kriminellen viel Geld“. Eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Deshalb: Öffnen Sie niemals einen Dateianhang und laden Sie keine Dateien herunter, wenn Sie sich nicht zu 100 % sicher sind, wer Ihnen das geschickt hat und warum. Beim kleinsten Zweifel: Greifen Sie zum Hörer, zu WhatsApp oder schreiben Sie eine E-Mail und lassen Sie sich vom (vermeintlichen) Absender/Anbieter bestätigen, dass alles koscher ist.

 

Nicht nur bei Corona gilt: Schützen Sie sich, halten Sie Abstand, tragen Sie Maske etc. – auch im Netz ist das wichtiger denn je. Bleiben Sie gesund!

CES 2021: 5 Trends für die Elektronik-Zukunft

Es ist wieder soweit: die Consumer Electronics Show (CES) zeigt uns die neuesten Geräte und Gadgets sowie die kühnsten Visionen für die Zukunft elektronischer Devices. Von der ein-Mann-Drohne bis zur duschwasserbetriebenen Stereoanlage ist zwischen genial und verrückt alles dabei. Wir zeigen fünf bemerkenswerte Entwicklungen für 2021:

  1. Die Maske wird kommunikativ

Sie werden uns wohl noch einige Zeit begleiten: Atemmasken. Da ist es an der Zeit, sich besser mit ihnen einzurichten. Die Gamer-Firma Razer stellte auf der CES einen Prototypen für eine Maske auf N95/FFP2-Niveau vor, die aber nicht nur durchsichtig ist, sondern auch ein Beschlagen der Brille verhindert und die Stimme des Trägers über kleine Lautsprecher überträgt. Nicht zuletzt reinigt und desinfiziert sich die Maske an der Ladestation von selbst. In Serie und zu einem akzeptable Preis hätte der ungeliebte „Maulkorb“ so glatt das Zeug zum gefragten Lifestyle-Accessoire!

  1. Gaming wird impulsiv

Welcher Zocker hat sich noch nie gewünscht, den Computer mit der Kraft seiner Gedanken steuern zu können, um noch schneller durch Raumschlachten, Labyrinthe und Nahkämpfe zu navigieren? Brink Bionics bringt uns nun diesem Traum näher: ihr Gaming-Handschuh analysiert die Nervenimpulse und „weiß“ so rund eine Zehntelsekunde schneller, wohin wir Finger oder Hand an Maus oder Joystick bewegen wollen. Das Produkt soll im Frühjahr auf den Markt kommen und kann schon beinahe als Gamer-Doping gelten.

  1. Headphones gehen ins nächste Level

In-Ear-Knöpfe sind nichts besonders Innovatives oder Spannendes mehr. Denkt man. Bis man auf der CES war: Dort werden die nächsten Evolutionsstufen vorgestellt und bieten nicht nur deutlich längere Akkulaufzeigen, sondern vor allem aktive Geräuschunterdrückung auch bei kleinsten Geräten. Das Startup Noople geht dabei sogar so weit, dass der Kopfhörer zu einer Art „Richtmikrofon“ wird, das einem auf Wunsch genau die Signale aus der Richtung verstärkt, in die man gerade schaut, und alles Andere herausfiltert.

  1. 4K ist schon wieder retro

Nach Full HD, 4K und so weiter meinen Sie, Sie hätten Ihr Wohnzimmer in Sachen TV bereits maximal ausgerüstet? Wir wollen Sie nicht enttäuschen, aber LG hat die ersten 8K OLED Geräte vorgestellt. Und Samsung hat einen drehbaren Fernseher gezeigt, der somit automatisch formatfüllend Handyvideos anzeigen kann. Wenn Sie sich also noch kein High End Gerät zugelegt haben: vielleicht sollten wir demnächst mal eine neue Beratung machen, so wie sich der Markt schon wieder verändert.

  1. Alles wird smart. Alles.

Klar, die CES ist eine Messe für Geeks. Dennoch: es gibt wirklich rein gar nichts mehr, was an Geräten im täglichen Leben nicht „smartifiziert“ würde: Fahrradhelme, die automatisch Licht und Blinker setzen und per Alexa Anrufe initiieren. Toiletten, die den Sitz im Schnellverfahren wärmen, wenn man sich ihnen nähert. Kissen, die einen schnarchen hören und daraufhin den Kopf in eine bessere Stellung rütteln. Mini-Roboter, die Handwerker im Haus bei der Arbeit begutachten. Und viel mehr. „Wohnst Du noch, oder machst Du schon Science Fiction“ könnte man mit einem beliebten Möbelhaus fragen.

Ausstattungstipps für einen besonderen Silvesterabend

Es ist kein Jahr wie jedes andere. Insbesondere die Weihnachtszeit und Silvester/Neujahr unterscheiden sich coronabedingt doch sehr von dem, was wir gewohnt sind. Wenn wir aber schon auf einiges an Gesellschaft, Kultur und Events verzichten müssen, soll wenigstens im unmittelbaren Kreis der Liebsten der Jahreswechsel so fröhlich und schwungvoll wie möglich verlaufen. Wir geben vier Anregungen, wie Silvester 2020 etwas Besonderes wird:

Elektrisches Feuerwerk – 100% Pracht, 0% Sorge

Silvester ohne Böller und Raketen? Das muss auch im Lockdown nicht sein: mit LED-Feuerwerk. Kein Rauch, kein Brandrisiko, keine Verletzungen… die Kombination aus LED-Technologie und Glasfaser löst so manches Problem in Pandemiezeiten. Von Leuchtwedeln (statt Wunderkerzen) bis zu Deckenleuchten und Lichterketten, die per Fernbedienung beinahe perfekt die Muster von Silvesterraketen und Goldregen nachbilden, wartet ein breites Angebot auf eine neue Art von Neujahrssalut. Auch für Spaß im Freien auf dem eigenen Grundstück ist gesorgt – mit fliegenden LED-Leuchtgeräten wie der Heli-Rocket können Sie zu Silvester wie gewohnt in die Luft gehen. Egal ob draußen oder drinnen: Pro Gerät müssen Sie in der Regel nicht einmal 20 Euro in die Hand nehmen.

Raclette – Häppchenweise gute Laune

Eine typische Silvestertradition: Das alte Jahr nochmal im Gespräch Revue passieren lassen, während man sich langsam und genüsslich am Raclette hübsche Häppchen zusammenstellt. Insbesondere der heiße Stein ist dabei seit Jahren massiv im Kommen. Kombinieren Sie das Beste aus diesen Welten – Raclette-Grills mit Natursteinplatte machen es möglich und starten um die 50 Euro.

Party geht auch in kleiner Runde – das Soundsystem für zu Hause

Die Silvesterparty muss ausfallen? Mitnichten – an Musik, Gesang und Tanz kann man sich auch mit seiner besseren Hälfte und den Kindern erfreuen… zumindest, wenn es der Sound hergibt. Gute 2.1 und 5.1 Soundsysteme starten bereits unter 500 Euro und verleihen nicht nur zum Jahreswechsel mehr Glanz. Wer gerne dazu den liebgewonnenen Silvesterfilm sieht oder mit einem Blockbuster ins neue Jahr starten möchte, sollte auf ein heimkinofähiges System achten und es bei Bedarf gleich um ein TV-Gerät auf dem neuesten Stand erweitern. So wird das Wohnzimmer zum Kino, zum Club oder Beides.

Wein-/Champagnerkühler – 2021 stilvoll beginnen

Das neue Jahr mit einem üppigen Buffet beginnen – ein Genuss, auf den man auch 2021 nicht verzichten muss. Champagner oder alkoholfreier Sekt gehören einfach dazu. Damit sie auch nach Stunden dekadenten Brunchens noch frisch und perlend sind, empfiehlt sich ein Wein-/Champagnerkühler für den Tisch. Inzwischen gibt es sogar bereits elektrische Geräte, die nachkühlen, wenn der Kühlakku von sich aus wärmer wird. Um die 50 Euro beginnt die Gourmet-Freude.

Kommen Sie gut ins neue Jahr – fröhlich, sicher und gesund!

Vinyl wirkt – alles für den warmen Weihnachtssound

Wird Ihnen auch ganz warm ums Herz, wenn Sie an den freundlichen, analogen Klang und das leichte, gelegentliche Rauschen und Knacken von Schallplatten denken? Gerade für festliche Klänge zur Weihnachtszeit gibt es kaum ein besseres Medium als das gute alte Vinyl, um Stimmung unterm Baum zu verbreiten. Doch auch für den Rest des Jahres lohnt sich eine gute Ausstattung in diesem Bereich allemal – unabhängig von Ihrem Musikgeschmack: Es ist kein Zufall, dass gerade die angesagtesten DJs rein elektronischer Musikarten wie Electro, Techno oder Drum & Bass Platten zu einem neuen Hype geführt haben. Wir zeigen Ihnen, was Sie brauchen, um mit sattem, warmem Sound ins neue Jahr zu starten.

1.Plattenspieler – die neue Vielfalt, mit Brücke ins Digitale

Trivial, aber klar: ohne Turntables geht gar nichts. Das Angebot auf dem Markt ist heute wieder so groß wie vermutlich zuletzt in den 80er Jahren – für jeden Geldbeutel und Geschmack ist etwas dabei… sogar batteriebetriebene, tragbare Geräte für unterwegs. Worauf Sie unbedingt achten sollten: USB-Anschlüsse sind absolute Pflicht, Bluetooth, WLAN und/oder Ethernet wünschenswert – schließlich möchten Sie im Zweifel Ihre Lieblingsplatten gerne auch digitalisieren, um sie z.B. auch im Auto abspielen zu können. Wenn Sie gerne alte, rare Platten hören, ist es zudem eine Überlegung wert, ein Gerät zu beschaffen, das neben den üblichen 33 und 45 Umdrehungen auch 78 Umdrehungen spielen kann – ein über Jahrzehnte weit verbreitetes Format für Singles und EPs. Haben Sie Hobby-DJ-Ambitionen, die häufiges Scratchen umfassen, sollten Sie zudem auf jeden Fall ein Modell mit Direktantrieb wählen. Ab 100 Euro sind Sie dabei mit soliden Playern inklusive USB, in die Profiliga steigen Sie nördlich von 500 Euro auf.

2.Vorverstärker – wer hören will, muss verstärken

Schallplatten sind analoge Tonerzeuger – damit die Musik mit ordentlich Oomph aus den Lautsprechern schallt, brauchen Sie einen Vorverstärker zwischen Turntable und Hauptverstärker, der das Signal auf vernünftige Lautstärke hochbringt. Bei manchen Geräten sind diese integriert – doch bei Weitem nicht bei allen. Zumal für besonders Audiophile externe, spezialisierte Vorverstärker auch noch einmal bessere Klangqualität bieten können als so manch integriertes Modul. Bei unter 50 Euro beginnt die Auswahl, besonders veredelt werden Ihre Klänge ab knapp 200 Euro.

3.Stylus Force Tester – setzen Sie Ihre Schätze nicht unter Druck

Im Gegensatz zu optischen Medien (wie CDs) oder rein digitaler Musik werden Schallplatten richtig physisch „ausgelesen“ – durch den Tonarm mit Diamantnadel. Dabei gibt es immer leichten Abrieb… nicht umsonst klingen alte, sehr häufig gespielte Platten nostalgisch „verlebt“. Damit Ihre Schätze aber nicht zu früh verschleißen, sollte der Tonarm auf keinen Fall mit zu viel Druck auf der Platte lasten. Am Einfachsten stellen Sie dies sicher mit einem Testgerät, das den Druck misst – einer elektrischen, digitalen Tonarmwaage (englisch: Stylus Force Tester). Bereits für unter 20 Euro können Sie so ihre raren Platten schützen und den Sound optimieren.

4.Antistatische Bürsten – gänzlich unautomatisch und nie aus der Mode

Der natürliche Feind von Vinyl ist Staub und Dreck. Kleine Verunreinigungen führen zu Kratzen und Springen beim Abspielen und erhöhen den Verschleiß der Schallplatte. Pflichtprogramm ist daher vor jeder Wiedergabe, die Platte erst einmal auf dem drehenden Spieler, doch ohne aufgelegtem Tonarm mit einer antistatischen Bürste zu reinigen. Diese ist optimaler Weise aus Kohlefaser und startet bei unter 10 Euro.

5.Slip Mats – Korken sind nicht nur für Flaschen

Noch so etwas komplett Unelektronisches, das für wahre Plattenfreunde unverzichtbar ist: Slip Mats, also „Rutschmatten“, die auf dem Plattenteller liegen und Ihrem Vinyl ein bequemeres, sichereres Bett bieten. Für Alle mit DJ-Ambitionen sind sie ohnehin Pflicht, weil sie beim Halten oder Scratchen der Platten während der Wiedergabe ungewünschtes Skippen und unnötigen Verschleiß vermeiden. Doch auch für reine Hörgenießer bietet eine gute Slip Mat den Vorteil, dass die Schallplatte weicher gelagert ist und sich damit Vibrationen (z.B. vom Hin- und Herlaufen im Raum) nicht so schnell auf den Klang durchschlagen. Sind solche Matten klassisch aus Filz oder Neopren, ist Kork der neueste Schrei – Profis schwören darauf, er ist nachhaltig und sieht auch einfach schön aus. Um die 15 Euro geht es los.

Wir wünschen Ihnen – auch unter ungewöhnlichen Rahmenbedingungen – schöne, besinnliche Weihnachten mit sattem Sound!

Mit Mesh-Netzwerken überall Top-WLAN: so funktioniert es

Unser Leben wird immer digitaler und vernetzter. Seit Jahrzehnten wollen wir es nicht anders, da das Internet vieles vereinfacht und uns mit der Welt in ganz neuen Weisen verbindet. Ob Alexa, Netflix oder Smart Home – das www begleitet uns durch unser ganzes Heim.

Anno 2020 gewinnt die digitale Anbindung des Hauses noch eine ganz andere Dringlichkeit, weil uns Corona zwingt, Dinge übers Netz zu erledigen, die wir bisher vor Ort gemacht haben. Home Office, Videokonferenzen, virtuelle Events – all das steht und fällt mit der Qualität unserer Internetverbindung.

Viele WLAN-Netzwerke halten diesen gesteigerten Anforderungen nicht mehr Stand. Ausgerichtet auf die optimale Anbindung des Wohnzimmers, wo Smart-TV und Alexa residieren, reicht das Signal nicht mehr aus, wenn es nun auch im Arbeitszimmer Video-Calls mit zig Teilnehmern in HD-Qualität ermöglichen soll. Je verwinkelter das Haus oder die Wohnung und je dicker die Wände, desto früher hakt es.

Mesh-Netzwerke sind die modernste und zukunftssicherste Möglichkeit, das Web verlässlich in jeden Winkel des Hauses zu bringen. Wir sagen, worauf es dabei ankommt.

Was ist ein Mesh-Netzwerk?

Klassischer Weise haben wir einen einzigen WLAN-Router, der uns mit Internet per Funk versorgt. So mancher hat bereits noch an entfernteren Punkten seines Heims einen Repeater, der das Signal verstärkt (dabei aber seine Bandbreite reduziert) oder hat das Haus mit LAN-Kabeln durchzogen, die weitere Access Points – also quasi untergeordnete Router – ermöglichen.

Ein Mesh-Netzwerk hingegen besteht aus mehreren Sender-/Empfänger-Modulen, die kabellos per Funk miteinander kommunizieren. Sie organisieren sich selbst, um die Bandbreite, die durch die Leitung (oder einen LTE-Router) im Haus ankommt, optimal zu verteilen: Jeder bekommt so viel, wie er gerade benötigt, und was der Eine nicht braucht, kann man dem Anderen noch geben.

Da sie für diese Kommunikation untereinander eine eigene Funkfrequenz benutzen, nehmen sie weder WLAN-Bandbreite weg, noch werden sie durch den Funk aus anderen Netzwerken gestört. So können bereits zwei solcher Knotenpunkte problemlos in einer 5-6 Zimmer-Wohnung überall für Highspeed-Surfvergnügen sorgen – auch auf der Terrasse.

Was brauche ich, um ein Mesh-Netzwerk aufzubauen?

Jedes Mesh-Netzwerk besteht aus einem Mesh-fähigen Router, der sich um Satelliten erweitern lässt. Entsprechende Systeme gibt es z.B. von AVM (FritzBox), Google (Nest), Amazon (eero) und der Telekom (Speed). Ein Router mit einem Satelliten liegt zwischen 135 und 250 Euro. Bei den Google- und Amazon-Systemen ist dabei wichtig, dass sie jeweils nur mit den eigenen Smarten Assistenten (Alexa, Google Assistant) kompatibel sind.

Die Einrichtung selbst ist aufgrund der Funktechnologie extrem einfach: den Router wie gewohnt ans LAN-Kabel anschließen, vorhandene Satelliten auf Knopfdruck koppeln und dann optimal in Wohnung oder Haus positionieren. Dabei unterstützen häufig Apps der Hersteller, z.B. bei AVM und Telekom.

Schon können Sie entspannt lossurfen – denn spezielle Tarife oder weitere Technik benötigen Sie nicht. Viel Spaß auf der kabellosen Datenautobahn in jedem Raum!

Sicher durchatmen: Luftreiniger zur Corona-Vorbeugung

Wieder hat die Pandemie uns fest im Griff: konnten wir im Sommer die Devise „an der frischen Luft leben und viel Abstand halten“ noch recht problemlos leben, treiben uns kalte Temperaturen und regnerische Tage zurück in die Innenräume, wo wir tendenziell näher beieinander sind und ein Husten zur Verunsicherung aller Anwesenden führen kann.

Häufig zu lüften ist daher unverzichtbar – und auch unabhängig von Corona gesund. Doch für sich reicht es nicht aus: gerade für größere Räume müsste das Fenster beinahe die ganze Zeit weit offenstehen, um genug Luftaustausch zu gewährleisten. In dem Fall kann man sich auch gleich mit Laptop und Skianzug in den Park setzen.

Eine pragmatische, seriöse und effektive Methode sind Luftreiniger mit Virenfiltern. Das Bundesgesundheitsamt empfiehlt sie als Ergänzung zum Lüften, die Universität der Bundeswehr geht sogar weiter und empfiehlt Lüften nur noch als Ergänzung zu Luftreinigern. Wir zeigen, worauf Sie bei der Wahl des Geräts achten müssen.

Ohne den richtigen Filter kein Schutz

Der erste Blick sollte immer dem Filter gelten: nur HEPA-Filter der Klassen H13 und H14, die EN 1822-1 zertifiziert sind, filtern Viren aus der Luft. Geräte mit niedrigeren Filterklassen oder gar ohne HEPA-Filter können das Risiko hingegen erhöhen, weil sie die Luft – und damit die Viren – weiter im Raum verteilen. Die Filter müssen auch regelmäßig alle paar Monate gewechselt werden, um wirksam zu bleiben.

Auf die Größe komm es an

Auch ein hochwertiger Filter schützt Sie erst dann, wenn wirklich die ganze Luft im Raum erfasst und regelmäßig gefiltert wird. Dafür braucht es einen Reiniger, der für die Größe des Raums geeignet ist. Pro Stunde sollten sie mindestens das 6-Fache des Raumvolumens filtern können. Einfache Rechnung: Ihr Zimmer ist 5m lang, 4m breit und 2,5m hoch – dann beträgt das Raumvolumen 5m x 4m x 2,5m = 50m³. Sie brauchen also einen Luftreiniger, der pro Stunde 6 x 50m³ = 300m³ Luft umwälzen kann.

Zusatzfunktionen haben oft fragwürdigen Nutzen

Zahlreiche Geräte werden mit zusätzlichen Reinigungsverfahren beworben, die angeblich besonders gut Viren abtöten. Das ist medizinisch oft fragwürdig. Auf Geräte mit Ozon sollten Sie durchweg verzichten, weil das Gas die Raumluft noch weiter belasten, die Lungen reizen und damit Ihr Infektionsrisiko sogar erhöhen kann.

Geräte, die die Luft ionisieren, bringen nicht unbedingt einen Mehrwert, denn wirklich zuverlässig kann dieses Verfahren Viren nicht töten. Billige Geräte können dabei obendrein unerwünschtes Ozon ausstoßen.

Anders gelagert sind Geräte, die mit UV-Licht Viren unschädlich machen wollen. Bei UV-C-Licht kann das tatsächlich von Erfolg gekrönt sein – wir groß hingegen der Nutzen in der Praxis ist, ist noch nicht erwiesen. Auch hier sollten keine no-name Billigheimer gekauft werden, da zumindest sichergestellt sein muss, dass kein UV-Licht dem Gerät entweicht und Haut und Augen angreift.

Fazit

Kurzum: nehmen Sie ein ausreichend großes Gerät von einem seriösen Hersteller mit zertifiziertem H13 oder H14 Filter und verzichten Sie ruhig auf weitere Zusatzausstattung. Schauen Sie stattdessen lieber auf Energieeffizienz und die Lautstärke im Betrieb, unter 52 Dezibel sollte Ihr Reiniger auf jeden Fall liegen, um Ihnen nicht die Ruhe zu rauben – die besten Geräte sind sogar leiser als ein Kühlschrank (unter 40 dB).

H13-zertifizierte Geräte für kleine Räume starten mit höherem Lärmfaktor bereits ab 250 Euro. Wer hingegen einen normal großen Raum bei niedriger Lautstärke clean halten möchte, sollte sich darauf einstellen, zwischen 1.000 und 2.000 Euro auszugeben. Insbesondere der Mehrpreis für weniger Lärm ist hoch – doch empfiehlt es sich gut nachzudenken, bevor man hier spart: wenn man den Reiniger am Ende meistens ausgeschaltet lässt, weil er sonst zu sehr vom Arbeiten etc. ablenkt, war die Anschaffung zwar nicht kostenlos, aber umsonst.

Gut vernetzt: so kommt WLAN in jeden Winkel

Bei weitläufigen Wohnungen und Häusern ist es ein wohlbekanntes Ärgernis: WLAN – ohne das heute Vieles nicht mehr läuft – ist in der Nähe des Routers mit Raketengeschwindigkeit verfügbar, während der Empfang mit zunehmender Entfernung immer schlechter wird. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das ändern können.

 

Schritt 1: Abdeckung ermitteln
Um ein Problem zielgerichtet zu lösen, sollte man es zunächst gut kennen. Am Anfang steht daher sinnvoller Weise eine Vermessung des WLAN-Empfangs in Ihren Räumen. Es gibt zahlreiche kostenlose Apps, mit denen Sie eine WLAN-Heatmap erstellen können. Dafür laden Sie den Grundriss hoch, gehen dann nach Anweisung der App durch die Zimmer und messen den Empfang. So ist klar einzugrenzen, wo die Problemzonen liegen, was wichtig für die Behebung ist.

 

Schritt 2: Router optimieren
Schlechte Abdeckung muss nämlich nicht an der Entfernung liegen – zum Teil fällt die Abdeckung schon wenige Ecken vom Router entfernt dramatisch ab. Das ist in der Regel der Fall, wenn größere Metallgegenstände, Glasflächen oder Wasserkörper (z.B. große Blumentöpfe, Aquarien etc.) im Weg sind. Hier hilft es bereits, die „Störenfriede“ nach Möglichkeit zu verrücken oder den Router (z.B. mit längerem LAN-Kabel) besser zu positionieren. Auch ist der Empfang u.U. nur zu manchen Zeiten schlecht. Dann kann es sein, dass das WLAN Ihrer Nachbarn „dazwischenfunkt“. Dies können Sie verhindern, indem Sie Ihren Router auf einen anderen Kanal umstellen.

 

Schritt 3: Zweiter Router, Extender oder Powerline Adapter
Liegt das Problem tatsächlich in einer zu großen Entfernung zum Router, müssen technische Hilfsmittel her. Eine Lösung ohne Reue wäre ein zweiter Router, der als Access Point hinter den ersten geschaltet wird. Damit verlieren Sie keine Bandbreite und gewinnen massiv an Reichweite. Der Nachteil jedoch: beide Router müssen per LAN-Kabel verbunden sein – im Zweifel quer durchs Haus. Das kann aufwändig und „fummelig“ werden. Preisgünstiger, aber mit mehr Kompromissen behaftet, ist die Nutzung eines WLAN-Repeaters: dieser greift das Signal des Routers kabellos ab und gibt es über größere Abstände weiter. Dabei verlieren Sie jedoch an Geschwindigkeit. Wer die Vorteile eines zweiten Routers als Access Point nutzen, dafür jedoch keine LAN-Kabel verlegen möchte, kann noch einen dritten Weg gehen: mit Powerline-Adaptern lässt sich das WLAN-Signal über das Stromnetz des Hauses weitergeben. Diese Möglichkeit ist teurer, jedoch auch bequemer, da weder Kabel verlegt werden müssen, noch Geschwindigkeit verloren geht.

 

Neue WLAN-Netze gleich als Mesh planen
Wenn Sie Ihre WLAN-Technik neu anschaffen und weitläufige Räumlichkeiten haben, lohnt es sich für Sie, gleich auf die Lösung der Zukunft zu setzen: Mesh-Router. Hierbei handelt es sich um einen zentralen Router mit mehreren Satelliten, die ein eigenes Kommunikationsnetzwerk zwischen Ihren Zimmern aufbauen und automatisch die Leistung dorthin steuern, wo sie gerade am meisten benötigt wird. Damit benötigen Sie weder Kabel noch zusätzliche Geräte oder Adapter. Da Mesh-Router noch recht teuer sind, lohnt sich dieser Schritt am Ehesten dann, wenn Sie ohnehin eine Erneuerung Ihrer Technik planen – Sie gewinnen damit gleichmäßig eine gute Abdeckung, ohne sich über die Kompatibilität mit anderer Technik (wie Powerline, Repeatern etc.) Gedanken machen zu müssen.

Schatz, ich habe mein Gedächtnis ausgelagert: externe Speichermedien im Vergleich

„Daten sind das Erdöl des 21. Jahrhunderts“, so lautet der Schlachtruf der Digitalisierung. Und in der Tat: Immer mehr von dem, was uns lieb und wichtig ist, liegt uns nur noch in digitaler Form vor – ob Familienfotos, Musik- und Büchersammlung, Akten oder gar Bitcoins. Umso wichtiger ist die Frage: Wo und wie bewahren wir unsere Daten auf? Einerseits haben wir immer mehr vernetzte Geräte, zwischen denen wir Daten transportieren wollen – von PC und Laptop über Smartphone und Tablet bis zum Smart-TV, dem vernetzten Auto und mehr. Andererseits wollen wir diejenigen Daten, die für uns dauerhaften Wert haben, nicht an die Lebensdauer eines einzelnen Devices binden, sondern langfristig sicher aufbewahren.

 

Hier kommen externe – also geräteunabhängige – Speicher ins Spiel. Die Vielfalt hierbei ist so groß wie noch nie. Welche Lösung die beste ist, kommt darauf an, was im Vordergrund steht: Haltbarkeit, Größe, Mobilität, Geschwindigkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis – keiner kann all das gleich gut. Wir stellen die verschiedenen Speichertypen mit ihren Stärken und Schwächen vor, vom kleinsten zum größten Speichermedium.

 

DVD und Blu-Ray: unterschätzter Klassiker


So manch Jüngerer kennt sie kaum noch: DVDs und ihre Nachfolger, die Blu-Ray Disc. Als Speichermedium sind sie schließlich auch nicht sonderlich bequem: Sie brauchen einen Player, den die meisten Geräte heute nicht mehr verbaut haben, schreiben mit 20 (DVD) bis 36 (Blu-Ray) MB/s nur langsam, fassen nicht mehr als 17 GB (DVD) bzw. 128 GB (Blu-Ray) und sind licht- und kratzempfindlich. Zu früh sollte man den Klassiker unter den Speichermedien aber nicht abschreiben, denn wenn es um die Haltbarkeit geht, zeigen sie beinahe allen anderen, was eine Harke ist. Gut gelagert halten DVDs 10-30 Jahre, Blu-Rays sogar 30-50 Jahre. Damit setzen gerade Blu-Ray Discs, mit rund 15 Euro pro Stück mit 128 GB (rechnerisch also knapp 120 Euro pro TB) nicht gerade günstig, eine absolute Bestmarke, wenn es um die langfristige Datensicherung geht.

 

DVD Blu-Ray
Kapazität * **
Geschwindigkeit * **
Haltbarkeit **** ******
Mobilität *** ***
Kosten ** *

 


SD-Karten und USB-Sticks: hoch mobil und (recht) robust


Kleiner im Format, größer im Speicher, viel schneller und unempfindlicher – Flash-Speicher haben in Alltagsanwendungen DVD und Co. seit Langem abgelöst. Sie haben dafür durchaus gute Argumente: normale Modelle schreiben mit über 100 MB/s, lesen mit über 150 MB/s und können 1 TB locker verdauen. USB-Sticks starten in dieser Größe sogar bereits zu Schnäppchenpreisen ab 30 Euro, während entsprechend große SD-Karten erst ab 200 Euro zu bekommen sind. Bei vernünftiger Behandlung können beide Medien 10-30 Jahre durchhalten, wobei die Haltbarkeit je besser ist, desto seltener sie überschrieben werden. Der USB-Stick kann für sich ins Feld führen, praktisch überall andocken zu können und relativ unkaputtbar zu sein. SD-Karten belegen dafür nicht die – oft knappen – USB Ports, können als interner Speicher eingesetzt werden und bieten für Anwender, die bereit sind, rund das Doppelte einer normalen SD-Karte zu bezahlen, Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 1,4 GB/s (Lesen: bis zu 1,7 GB/s). Allerdings sollte man mit den empfindlichen, oft selbst bei Markenherstellern klapprig verarbeiteten Plastikgehäusen nicht zu oft den Device wechseln.

 

SD-Card USB-Stick
Kapazität *** ***
Geschwindigkeit ***** ***
Haltbarkeit **** ****
Mobilität *** ****
Kosten * *****

 

HDD und SSD Festplatten: wenn es etwas mehr sein soll


Die externe Festplatte war lange der Maßstab für Alle, die große Datenmengen bewegen müssen. Das hat sich bis heute nicht verändert – verändert hat sich nur, wie wir „groß“ definieren. Wer heute mehr als 1 TB externen Speicher benötigt, kommt an der Festplatte nach wie vor nicht vorbei. Dabei muss er sich entscheiden zwischen elektrisch speichernden SSD-Platten und magnetisch speichernden HDDs. Die HDD ist der Klassiker, dem wir seit Anbeginn der PC-Ära unsere Daten anvertrauen. Bis heute ist sie konkurrenzlos günstig und kann die größten Datenmengen fassen. 24 TB sind inzwischen im normalen Handel erhältlich, für unter 400 Euro bekommt man bereits 16 TB, entsprechend also 25 Euro pro TB. Bei einer Zugriffsgeschwindigkeit von 120 MB/s darf man aber keine Geschwindigkeitswunder erwarten. Während eine perfekt gepflegte magnetische Festplatte sehr lange halten könnte, sind 10 Jahre Lebensdauer realistischer, da zahlreiche bewegliche Teile verschließen können. Und mobil sind HDDs nur begrenzt: Staub und Erschütterungen sowie natürlich magnetische Strahlung können rasch zum Exitus führen.
Beinahe 5-mal so schnell im Lesen und Schreiben sowie erheblich robuster sind SSD Platten, die die Informationen ohne bewegliche Teile elektrisch speichern. Allerdings ist hier der Speicherplatz noch deutlich teurer – pro TB muss man bei etablierten Marken mit gut 120 Euro rechnen. Zwar werden immer wieder bereits 5 TB Platten für unter 150 Euro vermarktet, doch sollte man gut auf die Seriosität und Erfahrung des Herstellers achten: während insgesamt auch hier von 10 Jahren Lebensdauer ausgegangen wird, sinkt diese mit der Nutzungsintensität (die Schreibzyklen sind begrenzt) und es gibt bei der relativ neuen Technologie noch keine Langzeiterfahrungen.

 

HDD SSD
Kapazität ***** ****
Geschwindigkeit *** ****
Haltbarkeit *** ***
Mobilität ** ****
Kosten ***** *****

 

 

Cloudspeicher: immer und überall dabei – sofern das Internet mitspielt


Immer mehr Nutzer wenden sich ganz von physischen Speichermedien ab und vertrauen ihre Daten komplett Clouds an. Der Charme ist offensichtlich: Die Speichermengen sind praktisch unbegrenzt, es gibt kein Risiko, dass ein Datenträger verloren geht oder zerstört wird, und unabhängig von Laufwerken und Schnittstellen kann man mit jedem Device zugreifen. Ein kompletter Ersatz für z.B. USB-Sticks oder externe Festplatten ist dieser Service jedoch nicht: einerseits ist der Zugriff von einer guten Internetverbindung abhängig – in Deutschland leider nach wie vor nicht überall selbstverständlich. Selbst bei einer durchschnittlichen VDSL-Verbindung ist das Lese- und Schreibtempo zudem mit rund 45 MB/s den meisten physischen Medien deutlich unterlegen. Günstig ist der Spaß zudem auch nur auf den ersten Blick: mit 1 TB ab 7 Euro pro Monat belaufen sich die Kosten für eine längerfristige Nutzung über die Jahre auf deutlich höhere Summen als mit allen anderen Arten der Speicherung. Wichtig ist auch, hier gut auf den Anbieter zu achten: zwar sind Daten in der Cloud beinahe beliebig lange haltbar – doch eben nicht, wenn sie bei Hackerangriffen verschlüsselt oder gelöscht werden, oder wenn der Anbieter pleitegeht. Wer hier langfristig speichern will, sollte also auf die Platzhirsche setzen, die bereits lange am Markt sind und nicht nur vom Cloud-Geschäft leben.

 

Cloud
Kapazität *****
Geschwindigkeit **
Haltbarkeit *****
Mobilität *****
Kosten *

Zu Hause ist das neue Ausgehen – Corona verändert unsere Gewohnheiten

Wir sind uns einig: 2020 ist ein Jahr, in dem so gar nichts normal ist. Die Corona-Pandemie hat unser gesamtes Leben durcheinandergebracht und viele Regeln neu geschrieben. Doch klar ist auch: Wenn das Virus eines – hoffentlich nahen – Tages besiegt sein wird, werden einige der neuen Gewohnheiten doch bleiben. Insbesondere die eigenen vier Wände sind dabei auch langfristig wichtiger. Vier Trends werden uns mit Sicherheit in der Nach-Corona-Welt begleiten:

Homeoffice: das Büro ist immer nur einen Schritt entfernt
Jahrelang tobte das Ringen zwischen Unternehmen und insbesondere jüngeren Mitarbeitern. Wie viel Home Office ist erlaubt, wie flexibel sind die Arbeitszeiten, darf man eigene Geräte beruflich nutzen? Inzwischen ist klar, die aus der Not geborenen Umstellungen in der Arbeitswelt haben langfristige Folgen. Immer mehr Unternehmen lassen verlauten, auch nach Corona in hohem Umfang Home Office zu ermöglichen und es Mitarbeitern leichter zu machen, vom eigenen Smartphone oder Laptop aus zu arbeiten, falls gewünscht. Dass niemand mehr ins Büro kommt, glauben Experten keineswegs – schließlich fehlt sonst das kollegiale Miteinander und so Manchem auch die Struktur. Doch dass Menschen wesentlich häufiger von zu Hause arbeiten und so manche Dienstreise wegfällt, davon geht die große Mehrheit aus – nicht zuletzt, weil das Thema „Work-Life-Balance“ seit mindestens 10 Jahren immer größer geschrieben wird.

Entertainment: Werden Kino und Konzertsaal zum seltenen Ritual?
Ob Blockbuster oder Live-Konzert: Für große Erlebnisse sind große Säle nicht zu schlagen. Doch bereits vor Corona war das Streaming von Filmen und Musik massiv im Kommen. In Lockdown-Zeiten haben viele noch einmal ihre Technik zu Hause geupgradet – Heimelektronik boomte wie selten zuvor und viele haben sich nun daran gewöhnt, dass der Netflix-Abend mit Freunden und das Tanzen im Wohnzimmer gar kein übler „Ersatz“ für Kino oder Club sind. Zwar vermissen gerade echte Fans das spektakuläre Großraumerlebnis und das Feiern mit vielen Gleichgesinnten, doch werden Großveranstaltungen noch längere Zeit schwierig bleiben, während anzunehmen ist, dass der „innere Schweinehund“ und das aufgerüstete Home Entertainment auch nach Corona so manchen Weg aus dem Haus länger erscheinen lassen werden.

Essen gehen
Die Gastronomie ist ein großer Verlierer der Krise – auch nach Ende des Lockdowns hat die Sorge vor Ansteckungen nicht wenigen den Appetit auf Restaurants verdorben. Das bedeutet aber mitnichten, dass gutes Essen weniger hoch im Kurs stünde. Vielmehr wurden dieses Jahr allerorts Küchen aufgemöbelt, Kochbücher angeschafft und Online-Tutorials gestreamt. Das gute Kochen im Kreis von Familie und dem ein oder anderen Freund wurde bereits seit Jahren immer beliebter und hat in diesem „Jahr der Häuslichkeit“ beträchtlich an Stellenwert gewonnen. Während die Kantine oder die schnelle Verpflegung am Bahnhof sicherlich oft ohne ernstzunehmende Alternative bleiben, ziehen auch nach der Wiedereröffnung der Gaststätten mehr Menschen als früher den gemütlichen Kochabend zu Hause dem gediegenen Restaurantbesuch vor.

Fitness
Ähnlich wie Gastronomen, Kinos und Clubs litten auch Fitnesscenter im Frühjahr unter einem faktischen Berufsverbot. Doch strömen hier seit der Wiedereröffnung die Menschen wesentlich stärker zurück an die Geräte und in die Kurse. Während dementsprechend die Existenzängste der Betreiber nicht ganz so groß sind, hat sich doch etwas Wichtiges durch die Krise längerfristig verändert: Viele Menschen haben im Lockdown hochwertige Sportgeräte für zu Hause angeschafft – und das Interesse daran hält weiter an. Wer in den eigenen vier Wänden zum Beispiel ein aufwändiges Rudergerät hat, fährt dafür nicht mehr unbedingt ins Fitnesscenter. Vor allem gute Kursangebote und aufwändige High-Tech-Einrichtungen können die Sportfreunde weiterhin aus dem Haus locken, während die Basis-Geräte immer häufiger bereits direkt vorm Bett stehen.

 

Bleiben Sie gesund und kommen Sie bald wieder bei uns vorbei!

Ihr Servicepartner Team